Die Storie:

Schauplatz des Musicals ist Saigon während der letzten Wochen des Vietnamkrieges im April 1975. In einem Nachtclub trifft der junge GI Chris auf die 17jährige Kim, die dort ihren ersten Abend als Barmädchen verbringt. Der skrupellose Barinhaber, Engineer genannt, verkauft sie meistbietend und Chris verbringt die Nacht in ihrer ärmlichen Hütte. Sie verlieben sich ineinander, doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer. Die Lage in Saigon spitzt sich zu und Chris verläßt mit einem Hubschrauber die Stadt, bevor die feindlichen Truppen einfallen. Kim bleibt ohne Nachricht von ihm verzweifelt zurück.
Drei Jahre vergehen. In den Vereinigten Staaten heiratet Chris die Amerikanerin Ellen und baut sich ein neues Leben auf, doch er kann Kim nicht vergessen. Die Vietnamesin und ihr inzwischen geborenes Kind leben unter der Diktatur Ho Chi Minhs in ärmlichen Verhältnissen. Sie glaubt noch immer an die Rückkehr von Chris, der nichts von seinem Sohn weiß, und verweigert sich dem Offizier Thuy, dem sie als Kind zur Frau versprochen worden war. Als Thuy im Zorn versucht, ihren kleinen Sohn Tam zu töten, erschießt sie ihn. Auf der Flucht wendet sie sich an den Engineer, der sich mit ihr und Tam nach Bangkok durchschlägt und dort als ihr Bruder ausgibt. Kurze Zeit später erfährt Chris durch einen Freund, daß er einen Sohn von Kim hat und läßt die beiden ausfindig machen. Gemeinsam mit seiner Frau Ellen fliegt er nach Thailand, um sein Kind zu sehen. Überglücklich erfährt Kim von seiner Ankunft und fährt sofort in sein Hotel. Dort trifft sie jedoch nicht ihn, sondern Ellen an und erfährt von ihr die Wahrheit über sein neues Leben. Sie erkennt, daß Chris nicht einmal Tam mit in die USA nehmen will und sieht nur einen Ausweg, um ihrem Sohn ein besseres Leben zu ermöglichen ...

 

Eine kurze Bewertung:

Die Musicalversion des auch schon zu einer Oper (Madam Butterfly) verarbeiteten Stoffes bietet einige imposante Highlights. Zum einen sind die Darsteller sehr gut und zum anderen ist die Technik überwältigend. Es sei hier nur der landende Hubschrauber oder die eine Tonne schwere Statue des Diktators Ho Chi Minh erwähnt. Es wird eine packende Geschichte erzählt, die so gar nicht typisch romantisch ist, sondern spannend und sozialkritisch. Die Musik ist abwechslungsreich und die Choreographie klasse gemacht. Leider läuft dieses Musical nicht mehr in Deutschland. Wer aber an anderer Stelle die Möglichkeit hat, sollte sich dort das Stück ansehen.
Es ist absolut empfehlenswert !

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