Die Storie:

Silbrig glänzt der Mond über einem abgelegenen Schrottplatz. Zwischen ausrangierten Möbeln, zerschlissenen Fahrradreifen, alten Autowracks und rostigen Öfen schleichen sich geheimnisvolle Wesen auf Samtpfoten heran. Ihre gelben Augen funkeln in der Dunkelheit, und leises Schnurren ist zu hören.

Der Zauber einer Nacht

Für eine Nacht haben die Jellicle-CATS (verniedlichende Form für "little cats" = kleine Katzen) diesen schummerigen Ort zum Treffpunkt ihres jährlichen "Jellicle-Balls" gemacht. Es ist die Nacht, in der das weise Katzenoberhaupt "Old Deuteronomy" eine der Katzen für ein zweites Leben auswählt.

CATS haben Charakter

Beim "Jellicle Ball" sind alle versammelt: Junge und alte, liebenswerte und skurrile Katzen. Und alle erzählen ihre Geschichte. Da ist zum Beispiel der Theaterkater "Gus", der sein langes Leben auf den großen Bühnen dieser Welt verbracht hat. Da ist "Gumbie", die gemütlich dicke Hauskatze. Und "Rum Tum Tugger", der Rock 'n' Roll-Kater, seines Zeichens Draufgänger und Schwarm aller Katzendamen. "Mr. Mistoffelees" kann zaubern. Der Bösewicht "Macavity" versetzt alle in Angst und Schrecken. Und das freche Pärchen "Mungojerrie" und "Rumpleteazer" verbreitet Chaos und Durcheinander, wo immer es auftaucht.

"Erinnerung" an glücklichere Tage

Schließlich erscheint noch "Grizabella": Einst war sie berühmt, begehrt und wunderschön. Heute ist von der ehemaligen Katzendiva nur noch ein Schatten übriggeblieben. Deshalb wird sie von den anderen Katzen gemieden. Wird sie es sein, die am Ende des Balls von "Old Deuteronomy" auf die phantastische Reise über den Jellicle-Mond zum Katzenhimmel geschickt wird, dem sogenannten "Heavyside Layer"?

 

Eine kurze Bewertung:

Dies ist wohl eines der bekanntesten Musicals überhaupt. Seit 1981 wird es aufgeführt und ein Ende ist wohl nicht absehbar. Durch seine schwungvolle Musik und seinen Tanzszenen ist es bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt. Durch die niedlichen Katzenkostüme und den überzeichneten Charakterzügen der Figuren findet wohl jeder "seine" Katze. Wer will, kann die Story auch auf die Menschen übertragen, da die Katzen nur ein Spiegelbild von uns darstellen.
Er größte Kritikpunkt ist die Bühne... Sie ist recht eintönig und fast immer gleich. Dies tut dem Spaß aber keinen Abbruch und deswegen lautet mein Urteil:
Muß man gesehen haben !

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