Die Storie:

Ein Kindertraum wird wahr ...

Wovon träumt ein kleiner Junge, der seine Spielzeugeisenbahn über alles liebt? Natürlich von den verschiedensten Lokomotiven und Waggons, die mit unglaublicher Geschwindigkeit über die Schienen rasen - manche kraftvoll durchstartend, andere elegant gleitend. In dem Traum vom STARLIGHT EXPRESS nehmen die Loks und ihre Anhänger menschliche Züge an. Sie lieben und leiden. Sie sind freundlich oder arrogant, mutig oder hinterlistig.

... bei der Weltmeisterschaft der Lokomotiven ...

Es ist die Nacht der Rennen. Von weither fahren Züge in einen imaginären Bahnhof ein; alle wollen sich zur Weltmeisterschaft der internationalen Lokomotiven anmelden. Voraussetzung für die Teilnahme ist: Jede Lok muß einen Partner haben, der als Anhänger mit ihr fährt. Die junge Dampflok Rusty - liebenswert, aber technisch veraltet - scheint gegen die Konkurrenten keine Chance zu haben. Da ist zum Beispiel der protzige Titelverteidiger Greaseball, eine Diesellok. Mit seiner Siegessicherheit erobert er gleich reihenweise die Herzen der weiblichen Anhänger. Und dann taucht auch noch die hypermoderne und verführerische E-Lok Electra auf.

... zählt nicht imposante Technik und Muskelkraft, ...

In wenigen Minuten wird das erste Rennen beginnen. Alle Loks gehen mit ihren Anhängern an den Start. Im letzten Moment trennt sich die schöne Pearl, der luxuriöse 1.-Klasse-Wagen, von Rusty und wechselt zu Electra. Allein und voller Selbstzweifel bleibt Rusty zurück. Jetzt muß der alte Papa die Herausforderung für die Dampfloks annehmen: Gegen arrogante High-Tech und protzige Macho-Methoden. Die Start-Flaggen fallen. Die Lokomotiven rasen mit ihren Anhängern auf den 250 Meter langen Rollschuhparcours. Aber nicht jeder kämpft fair. Besonders Caboose, der intrigante Bremswagen, spielt ein falsches Spiel.

... sondern der Glaube an sich selbst und die eigene Willensstärke.

Das letzte Rennen steht bevor. Für diesen entscheidenden Wettlauf fehlt Papa jedoch die Kraft. Wird Rusty die Weltmeisterschaft gewinnen können? Niemand glaubt daran, und alles scheint verloren - bis der STARLIGHT EXPRESS, der Zug der Züge, Rusty den Glauben an sich selbst zurückgibt ...

 

Eine kurze Bewertung:

Wer den Musicalsaal zum ersten Mal betritt, wird sich über die ungewöhnliche Anordnung der Sitze wundern. Sobald aber die Akteure die Bühne betreten, wird schnell klar, das eigentlich der ganze Zuschauerraum von den Bahnen, auf denen die Rennen gefahren werden, durchzogen ist. Es gibt dauernd neue Wege, die benutzt werden um die zum Teil waghalsigen Fahrten zu ermöglichen. Man merkt den Darstellern an, das sie sehr lange geübt haben und die Rollschuhe perfekt beherrschen. Vom Optischen gibt es an dem Musical nichts auszusetzen: Kostüme und Bühnenbild passen einfach.
Die Musik wechselt zwischen schnellen und aggressiven Abschnitten bei den Rennen und ruhigen bis romantischen Teilen an anderen Stellen. Sie passt immer zum Dargestellten. Die Texte und die Handlung sind zwar etwas kitschig, aber es ist ein großer Spaß und es gibt genug zu Lachen. Wie es leider oft üblich ist, ist das Ende ein sehr schnulziges Happy End. Wenn man aber über diese Schwächen hinwegsieht und einfach geniesst, wird man nicht enttäuscht werden

Links:

Die Seite der deutschen Aufführung
www.musical-3.de

 

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