Die Storie:

Wer hat seine Hand im Spiel, als der schwere Kronleuchter direkt vor Christines Füßen auf den Bühnenboden stürzt? Und wie ist es möglich, daß der Operntenor Piang unbemerkt während der Vorstellung ermordet wird? Das Phantom der Oper, das in dem verwirrenden Labyrinth von Räumen, Gängen und Winkeln der Pariser Oper haust. Sein Reich sind die vergessenen Katakomben - sieben Geschosse unterhalb der Bühne.
Was sich hinter der Maske verbirgt
Lange war man überzeugt, daß das Phantom tot sei - bis zu dem Tag, an dem es sich in das Ballettmädchen Christine verliebt. In dem Mann mit der Maske glaubt Christine ihren "Engel der Muse" zu erkennen, der sie begleitet und durch dessen Hilfe sie zum gefeierten Star wird. Erst als sie ihrem "Engel" in den Katakomben gegenübersteht und die Maske fällt, erkennt sie: Es ist das Phantom der Oper - grausam gezeichnet durch sein entstelltes Gesicht. Das Phantom entläßt Christine aus seiner unterirdischen Welt - nicht aber, ohne einen Tribut zu verlangen.
Gefangen im Netz der Leidenschaft
Christine soll nur ihm gehören, das fordert das Phantom. Christines Herz hat jedoch bereits ein anderer erobert - Raoul, der Vicomte de Chagny. Die unerfüllte Liebe treibt das Phantom zu verzweifelten Taten. Wann und wo es auftaucht, kann niemand vorhersagen. Mal mischt es sich in der Verkleidung des "Roten Todes" unter die Gäste des Maskenballs, mal schlüpft es bei einer Opernaufführung in ein Theaterkostüm, um Christine auf der Bühne unerkannt nah zu sein. Die Bedrohung durch das Phantom wächst - selbst vor Mord schreckt das Phantom nicht mehr zurück.
Eine Entscheidung auf Leben und Tod
Raoul und die Direktoren beschließen, das Phantom endgültig auszulöschen. Alles läuft nach Plan - doch nach wessen Plan? Hilflos muß Raoul mitansehen, wie Christine vom Phantom erneut entführt wird. Und in den Katakomben stellt das Phantom Christine vor die Wahl: Entweder sie bleibt für immer bei ihm - oder aber Raoul wird sterben ..

Eine kurze Bewertung:

Bombastisch - Dieses Wort wird wohl den meisten in den Sinn kommen, wenn sie aus dem Musical kommen. Kostüme, Bühnenbild, Story, Darsteller - da passt einfach alles. Durch die Art der Musik können die Sänger ihr gesamtes Können präsentieren (und müssen dies auch). Der kleinste Fehler würde dem Publikum sofort auffallen.
Manchen sagt die Musik nicht zu, da sie mit Musical nur Stücke wie "Rocky Horror Show" oder "Cats" in Verbindung bringen. Im Vergleich zu deren durchgehend lustiger und beschwingter Art wird das Phantom wesentlich ruhigeren Stücken getragen. Wer sich aber darauf einläßt wird mit Sicherheit nicht enttäuscht werden!
Die Bühne wird während der Vorstellung mehrfach komplett umgebaut und vor allem beim Maskenball wird man von der Farbenpracht der Kostüme und der Bühne überwältigt. Was Monumentalfile für das Kino sind ist das Phantom für das Musical. Es stellt in meinen Augen die Oberklasse dieses Genres dar. Wer dieses Stück noch nicht gesehen hat, weiß nicht was Musicals sein können.

Links:

Infos zum Musical
www.phantomderoper.de/

 

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